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PET-Flasche für Trinkjogurt- und Milchmischprodukte
Eine klare Entscheidung zugunsten der PET-Flasche traf die Molkerei Gropper, Bissingen, bei der Positionierung von Milchprodukten in Kunststoffbehältern.
Die Molkerei entschied sich aus verschiedenen Gründen für PET und nicht für HDPE. Zunächst können PET-Flaschen – im Gegensatz zu HDPE-Flaschen – inline in einer Contiform S kompatibel zur Füllerleistung produziert werden. Demgegenüber wäre für jedes der fünf Flaschenformate ein Zwischenpuffersystem erforderlich. Zudem benötigen HDPE-Flaschen eine Versiegelung, um dicht zu sein. Und die sehr scharfkantige Mündung der HDPE-Flasche lädt nicht zum direkten Genuss der Milchprodukte aus der Flasche ein.
Eine maßgebliche Grundsatzentscheidung für die weitere Anlagenplanung. So sollte bei der Installation der zweiten Aseptiklinie, die an Krones als Komplettanbieter vergeben wurde, ein System mit Trockensterilisation eingesetzt werden, da Wasserstoffperoxid schon über 20 Jahre als Desinfektionsmittel verwendet wird und der Umgang damit bekannt ist.
Erstmalig ist bei Gropper mit der Krones-Lösung PET-Asept D eine Flaschendesinfektion umgesetzt, die mit gasförmigem Wasserstoffperoxid (H2O2) eine absolut trockene Entkeimung ohne Kondensation erreicht. Der Pluspunkt dieses Trockensterilisationsverfahrens liegt in der Anwendung moderater Temperaturen. Dies erlaubt eine fast beliebige Verlängerung der Einwirkzeit von gasförmigem (H2O2), ohne die PET-Behälter zu schädigen.

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